Nach dieser, ihrer ersten Ausstellung, möchte Annita Amir-Haéri ihre Kunst in Zukunft weiter voranbringen und hat in Zusammenarbeit mit einem Fotografen begonnen ihre Werke zu digitalisieren. „Ich möchte demnächst Drucke meiner Collagen anfertigen lassen, die ich dann auch verkaufen kann. Außerdem möchte ich meine Collagen im Internet auf Kunstportalen oder vielleicht auch auf meiner eigenen Internetseite präsentieren“.

Die Werke sind bis auf Weiteres im Empfangsbereich des Zentrums für integrative Suchthilfe in der Stromstraße 47, 10551 Berlin zu sehen.

PRESSEEINLADUNG

7. Januar 2013 | Staatssekretärin Demirbürken-Wegner stellt neuen Präventionsansatz zum Thema „Alkoholkonsum in der Schwangerschaft“ vor

Am kommenden Donnerstag stellt Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbürken-Wegner das Medien- und Präventionspaket „Blau im Bauch“ vor. Das Projekt „Blau im Bauch“ von Wigwam Zero richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren und soll zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens von Alkohol anregen – gerade in einer potentiellen Schwangerschaft. Nach der Erprobungsphase an acht Schulen in Marzahn-Hellersdorf, soll das Präventionsprojekt nun auf alle interessierten Berliner Schulen ausgeweitet werden.

Hintergrund dieses neuen Projekts sind die hohen Zahlen bei den Teenagerschwangerschaften besonders in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Neukölln. In Berlin wurden 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamts 878 Kinder geboren, deren Mütter jünger als 20 Jahre waren. Vor diesem Hintergrund und dem zunehmend exzessiven Trinkverhalten bei Teenagern sowie der wachsenden Regelmäßigkeit mit der Jugendliche Alkohol konsumieren, wurde das zielgruppenspezifische Präventionspaket „Blau im Bauch“ entwickelt.

Vorgestellt werden ein animierter Film sowie weitere Printmaterialien für Schüler und Lehrer, die für den Unterricht der Klassenstufen 7 bis 10 zur Verfügung stehen. Die Jugendlichen werden damit für das Thema sensibilisiert und ihnen werden praktische Strategien vermittelt, sich dem Gruppendruck Alkohol zu trinken zu entziehen.

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Emine Demirbüken-Wegner – Staatssekretärin für Gesundheit
Christine Köhler-Azara – Drogenbeauftragte des Landes Berlin
Martin Buchweitz-Sautier – Geschäftsführer der vista gGmbH
Daniela Dreißig – Projektkoordinatorin von Wigwam Zero

Zeit: Donnerstag, 10. Januar 2013 // 14:00 Uhr

Ort: Wigwam Zero im Zentrum für integrative Suchthilfe Mitte // Stromstraße 47, 10551 Berlin


Presseeinladung Download (PDF) »»


Pressekontakt:
Jens Kohlmeier | Tel. 030/ 200899-38 | Mail »»

Die titellosen Werke bestechen durch eine beinahe stofflich wirkende Dichte und eine breite Vielfalt an Stimmungen. Eines wirkt aktiv und trendig, wie aus einem aktuellen Lifestyle- oder Modemagazin, ein anderes gleicht einem Blick durch ein Kaleidoskop. Wieder ein anderes ist ruhig und meditativ, wie ein Stillleben und das nächste hat etwas von einem Comic und erzählt eine Geschichte, die der Betrachter selbst erfinden kann. Eines jedoch haben alle gemeinsam: das Format. „Ich liebe 50 mal 70! Das ist wirklich mein Format. Es ist einfach die optimale Größe, groß genug um alles unterzubringen und den Blick zu fokussieren aber nicht übermächtig und den Betrachter erschlagend.“

Im Gegensatz zu vielen anderen ausgestellten Künstlern, haben die Arbeiten von Annita Amir-Haéri keinen ihre Lebensgeschichte oder Suchterfahrungen aufarbeitenden Charakter. „Da habe ich nur eine einzige Arbeit, aber auch die ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, so dass eigentlich nur Insider sie in diesen Zusammenhang stellen können. Natürlich spiegeln meine Collagen mich, mein Leben und meine Erfahrungen wieder, aber die Grundmotivation ist schon immer eine künstlerische und keine therapeutische“. In diesem Sinne baut die Künstlerin in jedes ihrer Werke ein „verstecktes“ Bild ein, das die Collage in Form einer Unterschrift personalisiert. „Das muss nicht immer privat sein, manchmal ist es auch etwas Kulturelles oder etwas, dass Eindruck bei mir hinterlassen hat.“

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Die nach eigenen Angaben in den Sechziger-Jahren in Berlin - „einer Stadt, die eine Insel war“ - geborene Künstlerin Annita Amir-Haéri zog es schon früh in die Ferne. Sie lebte in Italien, Frankreich und zog dann mit ihren drei Töchtern zu ihrem Mann in den Iran. Hier entwickelte sich, inspiriert von orientalischen Mosaiken und Keramiken und dem arabischen Baustil, ihre Leidenschaft „aus vielen einzelnen kleinen Teilen ein Gesamtwerk herzustellen“ – sie hatte ihr Medium gefunden: die Collage.

Am Anfang einer Collage steht für sie immer ein Thema, „das können Erinnerungen sein, wie in der Iran-Collage oder Eindrücke und Stimmungen, die ich festhalten möchte, wie zum Beispiel in der Berlin-Collage aber auch einfach Farben inspirieren mich für eine Arbeit“. Liegt zu Beginn noch ein leeres Blatt schwarzer Karton vor ihr, wird dieser Stück für Stück mit Leben beklebt. Dazu benutzt sie alles was sie finden kann, „Zeitschriften, Zeitungen, alte Bücher… eigentlich alles Gedruckte. Mittlerweile habe ich eine Menge Materialien gesammelt und mir ein eigenes kleines Archiv geschaffen, das nach Farben und Motiven geordnet ist“.

Hier gehts zur
Projektseite
von PSB-Mitte

 

Galerie

"Basquiat"
"Zooom"
Detail "Engel"
"Fahrrad"
"From Paris With Love"
"Macht"

Mehr über die
Musik und Kunst
von Elmar Röhl
auf seiner Website

 

Die Einladung
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Galerie

Mit der Fotografie hat Röhl ein Medium für sich gefunden, das zwar flüchtiger ist als die Musik, aber dafür eine umso spontanere Reaktion erreicht. Röhl erklärt: „Das Auge kann Eindrücke und Bilder zwar ziemlich schnell erfassen, dafür verflüchtigen sie sich relativ schnell wieder. Die Informationsübertragung vom Ohr zum Gehirn dauert nicht nur länger sondern der akustische Eindruck bleibt auch länger erhalten. Während man bei einem Bild oft schon nach dem ersten Betrachten einen Eindruck hat oder Assoziationen geweckt werden, kann man sich ein Musikstück manchmal mehrere Male anhören und immer etwas anderes erleben. Musik kann sich entwickeln.“ Durch die Fotografie ist er ruhiger geworden sagt er, „das sollen auch meine Bilder vermitteln und ein Ort der Ruhe und des Innehaltens sein.“

Die Werke sind bis auf Weiteres im Empfangsbereich des Zentrums für integrative Suchthilfe in der Stromstraße 47, 10551 Berlin zu sehen.