
Am 21. Juli auf dem Oranienplatz in Kreuzberg
Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende 2026 – Berliner Bündnis ruft zu entschlossenem Handeln auf
Am 21. Juli findet der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende statt. Als Teil des Berliner Aktionsbündnisses ruft vista gemeinsam mit zahlreichen weiteren Trägern dazu auf, der Verstorbenen zu gedenken – und sich zugleich für konkrete Veränderungen im Umgang mit Drogenkonsum starkzumachen:
Am Dienstag, 21. Juli 2026 von 14 bis 16 Uhr auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg
Im Jahr 2025 sind in Deutschland insgesamt 2.150 Menschen an den Folgen des Konsums illegalisierter Substanzen verstorben – davon allein 300 in Berlin. Die steigende Zahl drogenbedingter Todesfälle zeigt deutlich: „Verändern, um Leben zu retten“ ist weit mehr als das Motto des diesjährigen Gedenktages: Es ist ein Auftrag, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Unterstützung für Menschen, die Drogen konsumieren, weiter auszubauen. Der Gedenktag verbindet die Erinnerung an die Verstorbenen mit dem Engagement dafür, bestehende Hilfen weiterzuentwickeln, Versorgungslücken zu schließen und Menschen besser zu erreichen.
Hier steht die Pressemitteilung zur Verfügung (PDF), welche das Berliner Bündnis veröffentlicht hat.
Zudem sind wir Teil der deutschlandweiten Kampagne des akzept e.V.: Unter dem Namen "Gib mir 5 – Maßnahmen, um Leben zu retten" drängen sie auf die flächendeckende Umsetzung der 5 Maßnahmen (Frühwarnsysteme, Naloxon, Substitution, Drugchecking, Drogenkonsumräume), um der dramatisch hohen Zahl drogenbedingter Todesfälle entgegenzuwirken und Betroffene und Angehörige besser zu schützen und unterstützen. Hier gibt's weitere Informationen zur Kampagne: www.akzept.eu/aktuelles/gibmir5

